Ich bin fest davon überzeugt, dass die Beschäftigung mit Musik im Allgemeinen und besonders die Fähigkeit, selbst zu Musizieren, eine wichtige, schöne und in vieler Hinsicht produktive Bereicherung des Lebens darstellt, und zwar für für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um besondere Begabungen handelt, die möglicherweise die Musik später zu ihrem Beruf machen wollen, oder um Schüler, für die Musik ein schönes Hobby bleiben wird. Für alle Schüler soll die Musik ein Mittel sein für emotionale Sensibilisierung, die Möglichkeit bieten, eigene Gefühle auszudrücken, Verständnis für Musik und Kunst zu entwickeln oder zu vertiefen und vieles mehr. Nicht zuletzt wird das Gefühl, durch eigene „Anstrengung“, Fleiß und Disziplin (ganz ohne Mühe geht es nicht !) etwas zu erreichen, ein wichtiger Baustein auch in der Persönlichkeitsentwicklung gerade von Kindern und Jugendlichen sein können.

Das Wichtigste bleibt aber, den Schülern ein Fenster zu öffnen und den Blick zu schärfen für die Schönheit der Musik und die in ihr enthaltenen Schätze. Ich habe unzählige Male erlebt, wie beglückend es z.B. für ein Kind sein kann, wenn es mit seinen Händen das Klavier „ zum Singen“ bringen und dabei lustige, nachdenkliche oder auch traurige Geschichten erzählen kann.